Prekäre Lehre an Hamburgs Hochschulen

Mehr als 20 Prozent der Lehre an Hamburgs Hochschulen übernehmen prekär beschäftigte Lehrbeauftragte. An der Hochschule für Musik und Theater sind es sogar 30 Prozent. Das geht aus einer Großen Anfrage der Fraktion Die Linke hervor (Drs. 21/17376). Der Senat beruft sich bei seinen Antworten auch auf Auskünfte der Hochschule für Musik und Theater (HfMT).

Im Wintersemester 2018/19 gab es an den Hochschulen und am Uniklinikum Eppendorf insgesamt 2.560 Lehraufträge. Trotz wissenschaftlicher Qualifikation arbeiten die meisten Lehrbeauftragten zu Stundensätzen von 30 bis 60 Euro. Davon gehen noch die vollen Sozialversicherungsbeiträge ab. Vor- und Nachbereitung wird nicht vergütet. Es gibt auch kein Urlaubsgeld oder Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Martin Dolzer, hochschulpolitischer Sprecher der Fraktion die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft fordert, diese Missstände zu überwinden.

Zur Großen Anfrage gehts hier.

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Über Hochschulland D

Hochschulland D ist ein Blog der Deutschen Orchestervereinigung (DOV) zur Unterstützung der politischen Anliegen und Aktionen von Lehrbeauftragten an Musikhochschulen und von Sprachlehrbeauftragten an Hochschulen. Wir kooperieren mit der bklm.
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