SPD-Bildungsexpertin fordert bessere Bezahlung von Lehrbeauftragten: Aufnahme in Bundestagswahlprogramm

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Im April wurde das Wissenschaftszeitvertragsgesetz novelliert. Ebenfalls in diesem Jahr beschlossen Bund und Länder den Pakt für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Von beiden Regelungen profitieren die ca. 100.000 Lehrbeauftragten an Hochschulen nicht, weil sie auf Honorarbasis arbeiten und keinen Vertrag mit der Hochschule haben.

SPD-Bildungsexpertin Simone Raatz fordert nun: „Entweder erhalten diese Leute ordentliche Verträge, oder man zahlt ihnen Stundensätze, die vergleichbar mit denen von Festangestellten sind. Nur so können sie von ihrem Beruf leben.“ Im Interview mit der SPD-Parteizeitung Vorwärts sagte Raatz, sie wolle noch in dieser Legislaturperiode ein Bekenntnis ihrer Partei, dass sie sich für die Verbesserung der Situation der Lehrbeauftragten einsetzt: „Die Forderung nach einer Erhöhung der Grundfinanzierung wird in das SPD-Programm für die Bundestagswahl einfließen und dann in der kommenden Legislaturperiode ein wichtiges Vorhaben, was es umzusetzen gilt.“

Die Deutsche Orchestervereinigung begrüßt das Vorhaben, das dringend notwendig und seit Jahren überfällig ist.

Zum Artikel gehts hier.

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Über hochschulland

Hochullan(D) ist ein Blog der Deutschen Orchestervereinigung (DOV) zur Unterstützung der politischen Anliegen und Aktionen von Lehrbeauftragten an Musikhochschulen und von Sprachlehrbeauftragten an Hochschulen.
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